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::SEHENSWERT
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SOPOTER MOLE UND STRAND
Die Mole ist der längste (511,5 m lang und 10 m breit, sie reicht 450 m ins Meer) hölzerne Bau im Becken der Ostsee. Sie ist ein Symbol dieser Stadt, und zieht die Touristen wie ein Magnet an. Und dieser Magnet muss sehr solid sein, denn die Mole wird jährlich von 1,5 bis 2 Millionen Menschen besucht. Sie besteht aus rechteckiger, mit einer Kurgrünanlage verbundener Terrasse, aus einem Schaft mit seitlichen Terrassen, trapezartigem Knauf und seitlicher Bühne die einen Yachthafen bildet. Die Mole wurde erstmalig nach Entwurf von Dr. Haffner gebaut und war am Anfang nur 41 m lang und 1,6 m breit. Im Jahre 1842 wurde an derselben Stelle eine 63 m lange und 2,5 m breite Mole gebaut, um sie dann 1882 bis 94 m zu verlängern und zu 3,6 m zu verbreiten. Die gegenwärtige Gestalt bekam die Mole im Jahre 1925, anlässlich des 25. Stadtjubiläums.

DIE MONTE CASSINO STRASSE IN SOPOT
Diese Hauptpromenade, die sich einer großen Popularität erfreut, ist 635 m lang, für den Straßenverkehr geschlossen und führt direkt zur Mole. An beiden Seiten der Strasse gibt es Geschäfte, Cafes, Bars, Restaurants mit Biergärten, Reisebüros, 2 Kinos, Theater. Das alles befindet sich in wunderschönen, eklektischen und neogotischen Bürgerhäusern. Auf der Grünanlage gibt es den Brunnen mit Statue eines Sopoter Fischers zur Erinnerung an die Fischersiedlung, die hier von XVII. Jh. bis zur Gründung des Strandbades existierte. Der Brunnen wurde 1998 gebaut, nach dem Projekt von Brunon Wandtke und dem Bildhauer Stanisław Szwecbowicz. Der Name der Straße erinnert an einer Schlacht während des II. Weltkrieges, die in Italien unter der Führung von General Władysław Anders stattfand.

DAS KRUMME HAUS
Das Haus befindet sich an der Monte Cassino Straße 53 und knöpft an die Zeichnungen von Jan Marcin Szancer und Per Dahlherg, dänischen Zeichners, der seit Jahren in Sopot wohnt, an. Es wurde 2003 durch die Firma "Allcon" nach dem Plan von Frau und Herrn Szotyński gebaut. Dort haben ihren Sitz Kneipen, Restaurants, Geschäfte, und am dritten Stock befindet sich Museum Gegenwärtigen Pommerschen Seehandwerkes.

HAFFNERS PARK
Seine Fläche beträgt 2,6 ha (in der Umgebung von Rathaus), früher nannte man ihn Hein Königin Elizabeth. Es war damals ein großer Komplex, und dehnte sich in Hälfte XIX.Jh. die Sopoter Böschung entlang, von dem Platz, wo es heute die Garnisonkirche gibt, bis zur 3 Maja-Straße aus. Am Ende des XIX.Jh. und in der ersten Hälfte des XX.Jh. wurde der Haffnerpark durch Familie Herbst aus Łódź eingerichtet und gepflegt. Die Familie hatte hier eine prachtvolle Residenz (heute umgebautes Haus an der Kościuszko Strasse 9). Ein beeindruckender Baumbestand besteht hauptsächlich aus etwa 180-jährigen Eichen und nicht viel jüngeren Buchen, Linden, Weißbuchen, Ulmen, Ahornen, Eiben und Lärchen. Mitten im Park wächst die dickste rote Eiche in der Stadt, und nicht weit von ihm, in der Nähe von Kościuszko - Straße - zwei so große Buchen.

DIE NÖRDLICHEN BÄDER
Es ist ein rechteckiges, enges, im Herzen der Stadt, am Strand, bei dem Nördlichen Park und die Strandpromenade entlang liegendes Grundstück. Ursprünglich waren hier die im Jahre 1903 von dem Architekt Paul Puchmueller gebauten Nördlichen Bäder. Heutzutage befinden sich an dieser Stelle die Nördlichen Bäder gebaut in Jahren 1967 - 1972 nach dem Entwurf von Janusz Kowalski.

DIE STAATLICHE KUNSTGALERIE
Die staatliche Kunstgalerie an der Mole organisiert Ausstellungen der modernen Kunst, die verschiedene künstlerische Erscheinungen darstellt. Die Galerie zeigt sowohl experimentelle als auch mehr oder weniger traditionelle Werke. Es werden dort auch viele Konzerte, Theaterveranstaltungen, Festivals, Vorschauen, Filmseminare (z.B. Art Film Festival) und Videoprojektionen.


LEUCHTTURM

Der Sopoter Leuchtturm ist zugleich ein Aussichtspunkt. Er entstand mit dem Bau des neuen balneologischen Komplexes in Jahren 1903 - 1904. Im Sommersaison ist er für die Besucher offen, der Eingang befindet sich seitens Mole. Man muss zuerst an der Kasse den Eintritt auf die Mole bezahlen. Die Besichtigung des Turms ist auch zahlbar. Der balneologische Komplex brauchte natürlich eigenes Kesselhaus und Kamin. Die Projektanten hatten die Idee, den Kamin umzubauen. So entstand der Leuchtturm. Der balneologische Komplex ist mit vielen Skulpturen und Mosaikfenstern geschmückt. Über dem Hauptportal gibt es eine Skulptur, die Sirene, Triton und Stadtwappen abbildet. Im Behandlungssaal befinden sich Sezessionsmosaikfenster. An der Wand dieses Gebäudes hängt eine Gedenktafel zur Erinnerung an Jerzy Haffner, der ein Gründer dieses Strandbades war.

 


GDAŃSK
Das tausendjährige Gdańsk soll die reichste Stadt des "Baltischen Europas" sein. Bevor Sie diese Stadt zu besichtigen beginnen, müssen sie wissen, dass Gdańsk eine der Hansestädten war. Ein Großteil der Sehenswürdigkeiten liegt an der Langgasse (ulica Długa), ihren Nebengassen und an der Mottlau - Promenade. Die Prächtigste Gasse ist der Königsweg, der sich vom Hohen Tor und Goldenen Tor durch die Langgasse und den Langen Markt zum Grünen Tor an der Mottlau zieht. Das war auch der Weg, den in früheren Jahrhunderten der polnische König nahm, wenn er die Stadt besuchte. Am besten ist, wenn sie die Stadtbesichtigung vom Hohen Tor beginnen und dann weiter den Königsweg entlang gehen. Hinter dem Hohen Tor befindet sich die Folterkammer, in der nächsten Zeit, plant man dort das Bernsteinmuseum zu eröffnen.

Direkt hinter der Folterkammer befindet sich das Goldene Tor und das Kleine Gut der Jerzy-Brudergemeinde. Auf dem Gebiet, das von einer Seite durch "Wybrzeże" Theater und von anderen durch die Folterkammer begrenzt ist, gibt es den größten Parkplatz. In der Sommerzeit wird es für verschiedene Veranstaltungen wie z.B. "Feta" oder den "Dominikaner Jahrmarkt" genutzt.

Wenn Sie hinter dem Goldenen Tor nach links biegen, haben Sie dort die Chance das EWAN Kabarett zu besuchen (am besten am Abend). Man sagt, dass Paris Moulin Rouge hat, und Gdańsk sein Kabarett EWAN.

Langgasse ist der Hauptweg. Es gibt dort renovierte Bürgerhäuser aus dem XVI. und XVII. Jh. In der vierhundert Meter langen Gasse wohnten die Reichsten der wohlhabenden Patrizier, hier hat nahezu jedes Haus seine eigene Geschichte. Sehr bekannt ist das Uphagenhaus, wo seinen Sitz Abteil des Geschichtsmuseums für die Stadt Gdańsk hat. Die Langgasse überragt das gotische Rathaus (es ist wert dort das renovierte Innere zu besichtigen).

Direkt dem Rathaus gegenüber steht ein Bürgerhaus, wo sich die Touristeninformation und ein Geschäft mit Postkarten, Alben und Souvenirs befinden. Hier können Sie auch die Dienstleistung des Reiseführers bestellen. Die Langgasse wird an diesem Platz zum Langen Markt. Hier gibt es ein Symbol von Gdańsk - den Neptunbrunnen, hinter ihm den Artushof, das Goldene Bürgerhaus und auch das Bürgerhaus mit "dem Fräulein aus dem Fensterchen", die auf die Touristen hinschaut. Versuchen Sie von diesem Punkt die drei Neptuns Statuen zu erblicken.

Die nächsten sehenswerten Attraktionen sind das Grüne Tor (es ist am Ende des Langen Markts zu sehen), die Gasse an der Mottlau, die gegenüber liegende Speicherinsel (leider immer noch in Trümmern), das Seemuseum und die Ołowianka - Insel, wo im Sommer ihre Konzerte die Baltische Philharmonie gibt.

Wenn Sie eine weitere Besichtigung die Mottlau - Promenade entlang machen, sehen sie dort den Anlegeplatz Danziger Schifffahrt. Hier können sie zurückkehren, wenn sein natürlich Lust haben, nach Sopot, Gdynia oder Hel mit dem Schiff zu fahren. An dieser Gasse befindet sich auch das Krantor und das Marientor, das direkt in die wunderschöne Mariengasse führt (sie ist als eine der schönsten Europas Gassen betrachtet). Wenn wir die Mariengasse entlang gehen, kommen wir an die größte Polens Kirche - die Marienkirche. In dieser Gegend darf man das Archäologische Museum nicht versehen. Hier ist es möglich, aus dem Turm das schöne Panorama von Gdańsk zu sehen.

Wenn Sie Lust haben, die Altdanziger Küche zu probieren, da befindet sich nicht weit davon ein elegantes Restaurant "Pod łososiem" ("Unter dem Lachs"). Sehr gute Fischspeisen gibt es auch in dem Restaurant "Tawerna". Wenn jemand aber zu wenig Geld oder Zeit hat, kann er auch bei dem nicht weit liegenden Restaurant "La pasta" oder italienischen "Primavera" vorbeikommen.

Es gibt noch viele interessante Plätze zur Besichtigung. Zu ihnen gehört z.B. das Altstädtische Rathaus. Dort gibt es die "Gaststätte mit Wyszynek" und noch tiefer, im Kammer befindet sich ein gemütliches Lokal - "Irish Pub".

Sehenswert ist das Denkmal der Drei Kreuze, das zur Erinnerung an die im Dezember 1970 getöteten Werftarbeiter entstand. In Danziger Werft wurde die bekannte Gewerkschaft "SOLIDARNOŚĆ" gegründet.

Alle, die sich für Danziger Denkmäler interessieren, laden wir ins Nationalmuseum ein. Wenn es Ihnen Zeit erlaubt, besichtigen Sie noch die Festung Weichselmündung und die Halbinsel Westerplatte, wo der II. Weltkrieg begann. Diese Orte erreicht man mit dem Bus (Linie 106).

Mann muss auch eins der Danziger Stadtviertel - Oliva besuchen. Hier ist zu sehen der Olivaer Dom, wo im Sommersaison die bekannten Orgelkonzerte stattfinden, der Olivaer Park mit dem Palmenhaus, das Ethnographische Museum, der Äbtepalast und den größten Zoo in Polen.


OLIVAER ZOO

Der Danziger Zoo ist zur Zeit der größte in Polen. Er ist eine der attraktivsten Erholungs- und Bildungsstädten an der Küste, die jedes Jahr von zahlreichen Bewohnern der Dreistadt und Touristen besucht wird.

Die Initiative, im Gebiet der Dreistadt einen zoologischen Garten einzurichten, entstand Ende der vierziger Jahre und wurde von den Bewohnern warm unterstützt. Der Enthusiasmus der Gesellschaft war so groß, dass die damaligen Stadtbehörden, obwohl sie am Anfang dem Projekt abgeneigt waren, die Gründung des Zoos in Danzig Ende 1953 bewilligten.

Für diesen Zweck wurde ein etwa 100 ha großes Park- und Waldgelände im Mühlental, unweit des Zentrums von Oliva, bestimmt.

Für die Wahl dieses Geländes waren seine besonders guten topographischen Bedingungen und das milde Klima des Tals entscheidend, dank dem seit Ende des 19. Jahrhunderts bis 1945 hier eine Pension für Personen mit Erkrankungen der oberen Atmungswege und Rheuma funktionierte.

Sein Hauptgebäude und die Wirtschaftsgebäude sowie die alte Wassermühle mit dem Müllerhaus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden den Zwecken des Zoologischen Gartens angepasst.

Die feierliche Eröffnung des Danziger Zoos fand am 1. Mai 1945 statt. Seine ersten Bewohner waren die von den Einwohnern der Dreistadt geschenkten kleinen Tiere: Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, Füchse, Rehe, Fasanen und Wellensittiche. Die Sammlung vergrößerte sich allmählich um exotische Tiere, deren Lieferanten hauptsächlich Seeleute waren.

Seinen Ausbau verdankt der Zoo vor allem den Mitarbeitern des Gartens und den Einwohnern der Dreistadt, die in freiwilligem Einsatz, mit dem energischen und engagierten Direktor Michał Massalski an der Spitze, den größten Teil der damit verbundenen Arbeiten ausführten. In die Sammlung des Olivaer Zoos kamen ferner Zwergflusspferde, Antilopen, Tapire Anta, Nilpferde, Säbelantilopen, Zebras, Wasserschweine, Orang-Utans, Mähnenwölfe, Flamingos und Brillenpinguine. Für die jüngsten Besucher wurde der "kleine Zoo" eingerichtet, der sich unter den Kindern großer Beliebtheit erfreut. Es wurde ein neues Pavillon für Menschenaffen - Orang-Utans und Schimpanse - errichtet. Man bemühte sich auch um ein neues, attraktives Aussehen des Gartens.


GDYNIA
Wer möchte die ganze Schönheit von Gdynia sehen, der soll die Kamienna Góra (Steinberg) besteigen (52,4 m ü.d.M.). Von hier hinaus dehnt sich ein schönes Stadtpanorama aus - bewaldete Hügel, Hafen und Meer bis zum grenzlosem Horizont. Es ist eins der schönsten, polnischen Landschaftsbilder. Von dort kann man weitere Ausflüge in Gdynia planen.

Die Kościuszko - Grünanlage muss man unbedingt sehen. Hier kommen Könige, Präsidenten, Admirale... und jeder auf sich haltender Pole. Hier finden die wichtigsten Staats- und Stadtveranstaltungen, Paraden, Vorbeimärsche und auch Konzerte verschiedener Stars statt. An diesem Platz beginnen auch und enden die Prestigesportveranstaltungen. Die Hauptattraktion sind festgemachte Schiffe wie z.B. das Museumkriegsschiff Zerstörer ORP "Błyskawica" oder die bekannteste polnische Fregatte "Dar Pomorza" ("Geschenk Pommerns"). Nur ein paar Schritte weiter finden Sie das Ozeanographische Museum mit dem angeschlossenen Aquarium, die Seeakademie und des Unterhaltungszentrum "Gemini" - alles nur einige Schritte vom Stadtzentrum entfernt.

Von dort führt in Richtung Gdańsk eine 2 km lange Kai-Straße. Es ist der beliebteste Spazierplatz der Einwohner und Touristen in Gdynia. Hier kann man sich auch an dem sonnigen Strand von Gdynia erholen. Die Kai - Straße führt zum Naturschutzgebiet "Kępa redłowska", wenn man dort weiter den Strand entlang geht, kommt man in Redłowo und Orłowo an (es gibt dort auch einen Fahrradweg). Dort erreicht man das Kliff von Redłowo, das ebenfalls als Orla Góra bekannt ist und einen Teil des Redłowo Holms bildet. Er ist ein Teil des Naturschutzgebietes, in dem die Schwedischen Vogelbeerbäume, Birken, Eichen und Buchen wachsen. Im Sommer finden am Strand Vorstellungen des Theaters von Gdynia statt.

AQUARIUM IN GDYNIA
Außer dem gibt es kein solches Museum in Polen. Hier werden in den Aquarien und Vitrinen die Fauna und Flora der Seen und Ozeane der Welt gezeigt.

Die Expositionen sind in 36 Becken (von 270 bis 16000 Liter). Man kann dort etwa 1500 Tieren, die sowohl aus den Süß- als auch Salzwassern stammen.

Das Aquarium in Gdynia stellt in seinem musealen Teil entsprechend präparierte Exemplare von Seefauna und -flora dar.

 

Außer Aquarium befinden sich hier noch andere, interessante museale Objekte:

DAS SEGELSCHIFF "DAR POMORZA"- Das Dreimast-Vollschiff wurde 1909 in Hamburg fertig gestellt und als Segelschulschiff für die seemännische Grundausbildung in Dienst gestellt. Das Komitee der Nationalen Flotte zu Pomorze aus Polen kaufte das Schiff 1930 und es erhielt den neuen Namen "Dar Pomorza". Während einer Ostsee-Reise verließ das Schiff am 24. August 1939 den Hafen von Libau mit Ziel Gdynia. Wegen des Überfalls des Deutschen Reiches auf Polen verlegte die Schiffsführung das Segelschiff nach Stockholm ins neutrale Schweden, wo es für die Dauer des 2. Weltkrieges verblieb. An Bord blieb nur ein Teil der Stammbesatzung. Nach Kriegsende traf "Dar Pomorza" am 25. Oktober 1945 wieder in Gdynia ein. Etwa 50 Jahre unternahm das Schiff zahlreiche Ausbildungsfahrten als Schulschiff der Höheren Seefahrtsschule. Er machte 105 Seereisen, lief in 383 Hafen ein und wurde zur Lebensschule für fast 14 Tausend junge Offiziere polnischer Handelsflotte. 1972 pflückte er alle möglichen Lorbeeren bei The Cutty Sark Tall Ships Races. Wegen Überalterung wurde "Dar Pomorza" 1979 außer Dienst gestellt und ist seit 1982 ein museales Objekt. Man kann dort u.a. Kajüten, Küche und Speisekammer besichtigen.

KRIEGSSCHIFF "BŁYSKAWICA" ("BLITZ") - Es wurde in England in Jahren 1935-1936 gebaut. Nach Gdynia kam er 1937 und war damals der modernste, polnische Zerstörer. Während des zweiten Weltkrieges kämpfte er gemeinsam mit seinem Zwillingsschiff "Grom" ("Donnerschlag") auf den Wassern der Nordsee, des Mittelmeers und La Manche Kanals. Das Schiff wurde mit dem Orden "Virtuti Militari" ausgezeichnet. Seit 1976 ist es ein musealer Objekt und man kann ihn besichtigen.

DAS MUSEUM DER KRIEGSFLOTTE - Es stellt die Exposition des historischen Bewaffnung dar. Man kann hier sowohl ehemalige als auch gegenwärtige Militaria wie Hubschrauber, Kanonen und Torpedos sehen. Es wird gerade des neue Museumsgebäude gebaut.

Südmole - es ist der beliebteste Platz zum Spazierengehen aller Einwohner von Gdynia und Touristen. Hier kann man immer etwas Interessantes sehen z.B. die an der Mole festgemachten Trawler und Kutter oder die in den Hafen einlaufenden Handelsschiffe. Im Sommer kann man hier riesige Passagierschiffe bewundern. Zahlreiche Bänke machen Lust auf Erholung, und kleine Bars und Restaurants bieten große Auswahl von Fischspeisen. Die an der Promenade liegenden Marktstände verkaufen verschiedene, mit Seethematik verbundene Andenken.

Ausflugsreisen - von dem Anlegestelle an der Mole kann man in der Sommersaison eine Reise Richtung Hafen, Danziger Bucht oder weiter nach Jastarnia und Hel machen.

Yachthafen mit Segelbecken namens M. Zaruski - ein wunderschöner Ort, wo man die Atmosphäre des Abenteuers spüren kann. Von hier begannen seine Seefahrten berühmte polnische Segler: Leonid Teliga - der erste Pole, der allein um die Welt herum gereist ist und auch Krzysztof Baranowski, Henryk Jaskóła, Zbigniew Puchalski. Im Sommer legen hier prächtige Yachten, die eine tolle Aussicht bilden und die Interessen der Urlauber wecken.

Strandpromenade - von hier aus erstreckt sich ein schönes Panorama der Danziger Bucht. Seine Länge beträgt 1522 m. In dieser Gegend befinden sich viele Sommercafes, Biergärten und Kneipen, wo man sich nach einem langen Spaziergang erholen und schöne Seemusik hören kann.

Kamienna Góra (Steinberg) - attraktiver Stadtpark mit vielen Fußwegen und Treppen und einer Aussichtsterrasse. Von dort hinaus dehnt sich ein schönes Stadtpanorama aus - bewaldete Hügel, Hafen, Meer und die Halbinsel Hela. Auf der Spitze von Kamienna Góra gibt es ein 20m-hohes, eisernes, Kreuz, das in der Nacht beleuchtet wird und ein Denkmal von Adam Mickiewicz.

Touristen, die keine Anstrengung mögen, können die Zeit am nahe liegenden Stadtstrand. Oder im Kinokomplex Silver Screen verbringen, und am Abend das Musiktheater besuchen..

Unten manche von den größten Passagierschiffen, die in Gdynia ankamen.


MALBORK (MARIENBURG)

Die Die Stadt Malbork wurde im 13. Jahrhundert von Siegfried von Feuchtwangen gegründet und 1309 zur Hauptstadt des Ordensstaate sausgewählt. Der Bau aus Backsteinen erforderte eine fünfjährige, außerordentliche bautechnische Leistung und einen gewaltigen Einsatz von Arbeitskräften. Die gesamten Bauarbeiten an der Marienburg dauerten fast ununterbrochen bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts. Es änderte sich mit der Zeit auch die Funktion der Burg, vom Kloster durch Festung, repräsentative Herrscherresidenz, Garnison bis zum Museum.

Die gotische Burg, gebaut von den Kreuzrittern in Jahren 1274-1457 ist eine der größten Festungen, des mittelalterlichen Europa und ein Beispiel für Verteidigungsarchitektur. In Jahren 1309-1457 war das ein Sitz des Hochmeister der Kreuzritterordens und die Hauptstadt des Kreuzritterstaates. In Jahren 1457-1772 hatten hier ihren Sitz die Marienburger Woiwoden. 1961 wurde hier das Burgmuseum gegründet und seit Dezember 1997 befindet sich die Burg auf der UNESCO-Weltliste der Kultur- und Naturerbe.

Die in den Jahrhunderten mehrmals zerstörte und Wiederaufgebaute Burg ist eine große Europaattraktion. Jedes Jahr besuchen sie Touristen aus der ganzen Welt. Die Reise in die Marienbürger Festung ist ein unvergesslicher Geschichteunterricht. Die Fremdenführer organisieren für sie einen interessanten Ausflug. Es ist eins der wenigen Plätzen auf der Welt, wo man die mittelalterliche Atmosphäre spüren kann.

Das Museum kann man vom 1. Januar bis 30. April zwischen 9 und 16 Uhr und vom 1. Mai bis 30. September zwischen 9 und 19:30 besichtigen. Das Museum ist montags geschlossen, aber man kann dann die Räumlichkeiten der Burg besuchen. Das Museum bietet nicht nur Burgbesichtigung aber auch verschiedene Ausstellungen und Veranstaltungen an. Es wird hier z.B. die größte in Polen Bernsteinsammlung oder Ausstellungen, die das Leben oder die Bewaffnung in ehemaligen Jahrhunderten darstellen präsentiert.

 


DIE KASSCHUBISCHE SEENPLATTE

Die Kaschubische Seenplatte ist eine der schönsten Regionen Polens. Wegen der ungewöhnlichen und sehr abwechslungsreichen Landschaft, der zahlreichen Seen, Wälder und Hügel wird sie auch die Kaschubische Schweiz genannt. Dieser Landflecken zeichnet sich durch seine einmalige Naturschönheit und herrliche Landschaft aus.

Es gibt hier rund 250 Seen. Der größte von ihnen (außer Łebsko, Gardno, Sarbsko und Żarnowieckie im Norden von Kaschuben) ist Wdzydze (1455 ha, 68 m tief), Charzykowskie (1363 ha, 30 m tief), Raduńskie górne und dolne (zusammen 1123 ha, 43 i 25 m tief), Jasień (587 ha, 32 m tief), Gowidlińskie (510 ha, 27 m tief), Mausz (428 ha, 37 m tief). Eine wunderbare Landschaft bildet die Gruppe der Seen Raduńskie. Sie werden zu einer 40 km langen Reihe. Aus der Vogelperspektive sehen sie wie ein großes Rad aus. Dort führt durch 10 Seen eins der populärsten Kanuwegen.

Wunderschöne Seen befinden sich auch am westlichen Teil der Kaschubischen Schweiz. Zu ihnen gehören u.a. Mausz, Gowidlińskie, Węgorzyno und Żukowskie See. Die Natur dort ist unverseucht, es leben dort Krebse, einzigartige Sumpfschildkröten und Kormorane. Besonders beeindruckend ist die Gegend von Sulęczyn mit den Chośnicki Seen - ein eigenartiges Torfmoornaturschutzgebiet.

Słupia, Radunia, Brda, Łupawa, Łeba und Wda sind die größten kaschubischen Flüsse. In der ganzen Region ist die Słupia am größten (190 km). Sie fließt die ganzen Kaschuben durch und hat ihre Mündung in Ustka am Ostsee. Der Fluss fließt ziemlich ruhig durch 10 Seen aber in ihrem oberen Lauf ist sie einem Wildbach. Wie man hört, kann man in diesem Flussteil die Forellen mit den Händen fangen. Jedes Jahr im Januar findet an der Słupia - Mündung ein Angelschau. Es kommen dorthin Tausende von Anglern. Der größte Flussteil gehört zu dem Landschaftspark "Słupia Tal". Es gibt hier auch bekannte Naturschutzgebiete: Grodzisko Borzytuchom, Jeziora Małe und Duże Sitno. Die Ornithologen zählten hier etwa 50 Vogelgattungen, unter denen z.B. den Seeadler, schwarzen Storch, Fischadler, Hühnergeier und den Eisvogel.


KONZENTRATIONSLAGER IN STUTTHOF

In Stutthof gibt es ein Konzentrationslager der deutschen Besatzungsmacht in der Nähe von Danzig. Schon einige Jahre vor dem Kriegsausbruch planten die Nazibehörde der Freien Stadt Danzig, dort einen KZ zu gründen. Es wurde schließlich mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 errichtet. Zunächst diente es der Internierung der polnischen Intelligenz (Lehrer, Abgeordnete, Akademiker, Priester etc.) des vormals freien Danzigs. Am 2. September 1939 wurden aus dem Lager Victoria-Schule etwa 200 Danziger Häftlinge verlegt. Am 3. September wurden die eigentlichen Arbeiten an den Gebäuden des Lagers begonnen. Die Bauarbeiten führten Häftlinge durch. 1942 wurden hier Häftlinge anderer Nationen gebracht und das Lager hatte seitdem einen internationalen Charakter. Seit Juni 1944 fand hier die Massenermordung von Juden aus ganz Europa statt. Am 25. Januar 1945 ordnete man die so genannte "Evakuierung" des Lagers an. So mussten ca. 11600 Häftlinge im ersten Evakuierungsabschnitt das Stammlager Stutthof verlassen, den so genannten 'Todesmarsch' gehen. Während 5 Jahren Existierung, vergrößerte sich seine Fläche um 10 Mal. In der Zeit vom 2. September 1939 bis 9. Mai 1945 überschritten sein Tor 110 Tausend Männer, Frauen und Kinder. In dieser Zeit starben hier wegen auszehrenden Lebensbedingungen, Erschießung, Aufhängen, Ermordung in der Gaskammer, Schlagen und Foltern und bei Evakuierung etwa 65 Tausend Menschen.

Heute befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers eine polnische staatliche Gedenkstätte.

Wie kommt man ins Museum an:
- Aus Gdańsk durch Sobieszewo, mit der Fähre durch die Weichsel in Świbno, Mikoszewo und Stegna - etwa 40 km. Die Strecke ist aktuell, wenn die Fähre verkehrt.
- Die Strecke E-77 durch Kiezmark, Nowy Dwór Gdański und Stegna - etwa 65 km
- Die Strecke wie oben bis Kiezmark und nachdem sie die Brücke über die Weichsel verlassen, fahren sie Richtung Drewnica, Mikoszewo und Stegna - etwa 55 km